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Einrichtung von microtech für ConnectINVOICE

Diese Anforderungen gelten ergänzend zur Basis-Konfiguration sowie zur Postfach-Konfiguration und sind für den vollen Funktionsumfang der ConnectInvoice-Komponente erforderlich.

Auf Wunsch kann die komplette Einrichtung der ConnectINVOICE-Schnittstelle durch MBCOM übernommen werden.

Checkliste der zu übermittelnden Daten

Diese Checkliste fasst die speziell für ConnectINVOICE an MBCOM weiterzugebenden Daten zusammen.

Feldgruppe in Vorgängen

Für ConnectINVOICE wird in der Datendatei Vorgänge eine Feldgruppe mit der Bezeichnung ConnectINVOICE benötigt. In dieser Feldgruppe ist das nachfolgende Selektionsfeld anzulegen.

EigenschaftWert
DatendateiVorgänge
Nametechnischer Name gemäss microtech-Vorgabe, z. B. SelGrp_11
BezeichnungConnectINVOICE
Anzahl der Spalten2
Felder von links nach rechts anordnenNein

Der technische Name der Feldgruppe ist fachlich nicht relevant. Er wird von microtech vorgeschlagen und lässt sich nicht anpassen. Daher kann dieser Name je System abweichen.

Selektionsfeld in Vorgängen

Für ConnectINVOICE wird folgendes Selektionsfeld benötigt:

EigenschaftWert
DatendateiVorgänge
GruppeConnectINVOICE
Selektionsfeld*Sel30310
BezeichnungBezugsbelege zum Vorgang
Feld in Datensatz einfügenJa
Sichtbar in EingabeJa
Schreibschutz in EingabeNein
FeldartText (Unicode-String)
Feldgrösse250
FeldeingabekennzeichenAlles
Wert NULL nicht darstellenNein / nicht verwendet
Feldwert beim Kopieren von Datensätzen über das Erfassungsformular löschenJa
Feldwert beim Verschieben von Datensätzen in / aus History bzw. Archiv löschenNein

Die Feldnummer kann beim Anlegen manuell vergeben werden, wenn beim Klick auf Neues Feld die Strg-Taste gedrückt wird.

Sortierung für das Selektionsfeld

Zusätzlich sollte für dieses Selektionsfeld eine Sortierung mit Index angelegt werden.

EigenschaftWert
NameSel30310
BezeichnungBezugsbelege zum Vorgang
Für Sortierung einen Index erzeugenJa
Feldname 1Bezugsbelege zum Vorgang [Sel30310]
Feldname 2Nicht angegeben
Feldname 3Nicht angegeben
Feldname 4Nicht angegeben
Feldname 5Nicht angegeben
Sortierungsfilterleer
Feldwert der Indexfelder muss eindeutig seinNein
Nur Datensätze mit gefüllten Indexfeldern in Index aufnehmenNein
Index / Sortierung beinhaltet Feld für benutzerspezifische EingrenzungNein / nicht verwendet
Diese Sortierung in Details mit Sortierungsunterstützung bereitstellenJa
Sortierung soll numerisch erfolgen (für alle Indexfelder)Nein
Speicherung der Felder - ArtAutomatik verwenden

Benötigte Vorgangsarten und E-Rechnungs-Konfiguration

Für ConnectINVOICE müssen in microtech zusätzlich mindestens die folgenden Vorgangsarten vorhanden sein. Diese drei Vorgangsarten sind notwendig, da dies die typischen Belegarten sind, die von Lieferanten zugesendet werden. Die Bezeichnungen der Vorgangsarten können im jeweiligen System frei gewählt oder geändert worden sein. Gemeint ist daher jeweils die fachlich äquivalente Vorgangsart.

VorgangsartStandardnummer / HinweisE-Rechnungscode
Eingangsrechnungnormalerweise Standard mit Nummer 41380
Eingangsrechnungskorrekturmuss normalerweise zusätzlich eingerichtet werden384
Gutschrift vom Lieferantennormalerweise Standard mit Nummer 92381

Die verwendeten Nummern dieser Vorgangsarten bzw. der fachlich äquivalenten Vorgangsarten im jeweiligen System müssen für ConnectInvoice an MBCOM übermittelt werden.

Flexibles Mapping für E-Rechnungen (XML)

Für E-Rechnungen (XML-Format) können bei Bedarf weitere UNTDID 1001 Codes (z. B. für spezielle Geschäftsvorfälle) gemappt werden. Dazu müssen die entsprechenden Vorgangsarten in microtech angelegt und uns die zugehörigen Nummern mitgeteilt werden.

Wichtig: Diese Flexibilität gilt ausschließlich für E-Rechnungen. Bei PDF-Rechnungen ist die Verarbeitung systembedingt strikt auf die drei Standard-Typen (380, 381, 384) beschränkt. Andere Geschäftsvorfälle in PDF-Form können nicht automatisiert verarbeitet werden.

Standard Adressnummer

Zusätzlich muss uns für ConnectINVOICE eine Standard Adressnummer mitgeteilt werden. Unter dieser Adresse können Eingangsbelege angelegt werden, wenn keine Zuordnung auf eine bestehende Lieferantenadresse möglich war.

Artikel für Eingangsbelege ohne Bestellbezug

Für ConnectINVOICE sollten allgemeine Artikel für diverse Eingangsbelege ohne Bestellbezug vorhanden sein, im Folgenden DV-Artikel, wobei DV für Divers steht.
Diese Artikel dienen als allgemeine Positionsartikel für importierte E-Rechnungen, wenn keine artikelgenaue Übernahme aus einer Bestellung möglich ist.
Über diese DV-Artikel erfolgt anschließend die gewünschte Kontozuordnung in microtech.

DV-ARTIKELNAME ist dabei nur ein Vorschlag für ein mögliches Benennungsschema.
Technisch kann auch jede andere eindeutige Artikelnummer bzw. Artikelbezeichnung verwendet werden.
Wichtig ist nur, dass die vorgesehenen Artikel im Zielsystem vorhanden sind und fachlich zur gewünschten Kontozuordnung passen.

Je nach Buchungslogik können mehrere DV-Artikel erforderlich sein, zum Beispiel für unterschiedliche Aufwandsarten oder für unterschiedliche Steuer- bzw. Kontenkombinationen.

Importvorlage für DV-Artikel

Wichtiger Hinweis

Dieses Import-Layout ist ein von MBCOM bereitgestelltes Standardlayout, das gezielt nur die aus unserer Sicht wesentlichen Felder für diesen Anwendungsfall anspricht.
Weitere Felder können beim Import je nach Einstellungen, Automatismen, Parametern, Vorgaben und Regeln des jeweiligen microtech-Systems zusätzlich automatisch gesetzt, vorbelegt oder verändert werden.
Die fachliche und technische Prüfung, ob dadurch im konkreten Zielsystem korrekte Werte entstehen, liegt beim jeweils einsetzenden Unternehmen bzw. beim betreuenden Partner.

Dies gilt auch für die Felder, die durch unser Standardlayout direkt gesetzt werden.
Auf individuelle Besonderheiten, kundenspezifische Erweiterungen, abweichende Parametrisierungen, bestehende Automatismen oder spezielle Regeln im jeweiligen Zielsystem kann dieses Standardlayout nicht automatisch Rücksicht nehmen.
Vor produktivem Einsatz müssen Importvorlage und Import-Layout daher immer im jeweiligen System geprüft und bei Bedarf angepasst werden.

Die Vorlage verwendet die folgenden Spalten:

FeldBedeutung / Hinweis
ArtikelnummerEindeutige Artikelnummer des Datensatzes. Pro Artikel nur einmal verwenden. Falls bereits DV-Artikel im System vorhanden sind, auf doppelte Nummern achten.
SuchbegriffSuchschlüssel für den Artikel.
Art des ArtikelsArtikelart des Datensatzes, in der Vorlage Standardartikel.
WarengruppennummerVorhandene bzw. eingerichtete Warengruppennummer des Zielsystems verwenden.
Kurzbezeichnung 1Kurze Artikelbezeichnung.
Bezeichnung 1Ausführlichere Artikelbezeichnung.
Abweichende FiBu Erfolgskonten verwendenMuss auf WAHR stehen, damit für den Artikel abweichende FiBu-Erfolgskonten hinterlegt werden können.
EinheitArtikeleinheit, empfohlen z. B. Stk. entsprechend der im System hinterlegten Einheit für Stück.
HistoryEmpfohlen: WAHR.
LagerfähigEmpfohlen: FALSCH.
UmsatzfähigEmpfohlen: WAHR.
Erfolgs-UmsatzsteuerkontenZuordnung Steuerschlüssel=Kontonummer, mehrere Einträge durch Komma getrennt. Bitte nur Steuerschlüssel und Kontonummern verwenden, die im Zielsystem vorhanden sind.

Das Blatt Import-Vorschläge enthält bereits Beispielartikel für typische Aufwandsarten, zum Beispiel Bewirtungskosten, Bürobedarf, Internet, Porto, Versicherungen oder Wartungskosten. Die dort vorgeschlagenen Datensätze sind als Ausgangsbasis zu verstehen. Insbesondere Warengruppennummer, Steuerschlüssel und Kontonummern müssen an das jeweilige Zielsystem angepasst werden.

Die in der Vorlage enthaltenen Artikelnummern mit dem Präfix DV- sind Beispielwerte und können bei Bedarf an das jeweilige System angepasst werden. Wichtig für ConnectINVOICE ist nicht das konkrete Benennungsschema, sondern dass die vorgesehenen allgemeinen Artikel für E-Rechnungen ohne Bestellbezug vorhanden sind und die benötigte Kontozuordnung darüber abgebildet wird.

Regel für Neusetzung vom Datum

Diese Regel stellt in microtech für ConnectINVOICE eine eigene Funktion Datum neu setzen bereit. Die Funktion löscht am Vorgang das Feld Datum [Dat] und weist den Benutzer anschließend darauf hin, den Vorgang direkt zu öffnen und ein neues Datum zu setzen.

Die Regel ist für die in ConnectINVOICE verwendeten Eingangsbelegarten vorgesehen, bei denen das Vorgangsdatum bewusst neu gesetzt werden muss.

Wichtig

Nach dem Ausführen der Funktion ist das Vorgangsdatum leer. Der betroffene Vorgang muss deshalb umgehend geöffnet und mit einem neuen Datum gespeichert werden.

Regel anlegen

Legen Sie in microtech eine neue Regel mit der Auswertungsposition Eigene Abläufe (Funktionen) an. Empfohlene Einstellungen für den Regelkopf:

EigenschaftWert
Nummerfreie Regelnummer gemäß Systemvorgabe
Regel kann benutzt werdenJa
BezeichnungDatum neu setzen oder gemäß lokaler Namenskonvention
Berechtigungsgruppegemäß Berechtigungskonzept
AuswertungspositionEigene Abläufe (Funktionen)
BeschriftungDatum neu setzen
Beschreibungleer
TastenkombinationKeine
Symbolpassendes Datum- bzw. Kalender-Symbol

Bedingungen

Die Funktion soll nur für die vorgesehenen ConnectINVOICE-Vorgangsarten und nur in fachlich zulässigen Zuständen verfügbar sein. Verwenden Sie dafür die Vorgangsarten aus der ConnectINVOICE-Einrichtung:

Fachliche VorgangsartE-Rechnungscode
Eingangsrechnung380
Eingangsrechnungskorrektur384
Gutschrift vom Lieferanten381

In der Formel müssen die jeweils im Kundensystem verwendeten microtech-Nummern dieser Vorgangsarten eingesetzt werden.

Aktivieren Sie im Bereich Bedingungen (Wenn) die Option:

  • Verfügbarkeitsbedingung für Schaltfläche

Nicht aktiviert werden:

  • Immer ausführen
  • Nach dem Ausführen, keine weiteren Regeln auswerten
  • Unterstützung für Mehrfachauswahl
  • Über eine Formel definieren (vor dem Ausführen)

Formel für die Verfügbarkeitsbedingung:

text
(«Vog.Art»=<Nummer Eingangsrechnung> or «Vog.Art»=<Nummer Eingangsrechnungskorrektur> or «Vog.Art»=<Nummer Gutschrift vom Lieferanten>) and («Vog.GebuchtKz»=false or («Vog.GebuchtKz»=true and «Vog.StorniertKz»=true))

Vorgangsarten prüfen

Die Platzhalter in der Formel müssen vor dem Speichern durch die tatsächlichen Vorgangsartnummern aus dem jeweiligen microtech-System ersetzt werden. Gemeint sind die fachlich äquivalenten Vorgangsarten Eingangsrechnung, Eingangsrechnungskorrektur und Gutschrift vom Lieferanten.

Schritt 1: Datum löschen

Legen Sie als erste Anweisung eine Feldzuweisung an.

EigenschaftWert
AnweisungsartFeldzuweisungen
BezeichnungDatum löschen
Anweisung soll ausgeführt werdenJa

Zuweisung:

FeldArt der FeldzuweisungVorgabewert
Datum [Dat]Feldwert löschenleer

Die folgenden Kennzeichen bleiben deaktiviert:

  • Nach Ausführen dieser Anweisung, keine weiteren Regelanweisungen auswerten
  • Nach Ausführen dieser Anweisung, keine weiteren Regeln auswerten

Schritt 2: Aufforderung anzeigen

Legen Sie als zweite Anweisung eine Meldung an.

EigenschaftWert
AnweisungsartMeldung / Abfrage
BezeichnungAufforderung
Anweisung soll ausgeführt werdenJa
DialogartHinweis
LayoutBitte öffnen Sie nun den Vorgang umgehend und setzen Sie ein neues Datum!
SchaltflächenOk und (Keine)

Die folgenden Kennzeichen bleiben deaktiviert:

  • Nach Ausführen dieser Anweisung, keine weiteren Regelanweisungen auswerten
  • Nach Ausführen dieser Anweisung, keine weiteren Regeln auswerten

Prüfung nach der Einrichtung

Prüfen Sie nach dem Speichern der Regel mindestens die folgenden Punkte:

  1. Die Funktion Datum neu setzen ist bei den vorgesehenen ConnectINVOICE-Vorgangsarten sichtbar.
  2. Die Funktion ist bei ungebuchten Vorgängen verfügbar.
  3. Die Funktion ist bei gebuchten und stornierten Vorgängen verfügbar.
  4. Die Funktion ist bei gebuchten, nicht stornierten Vorgängen nicht verfügbar.
  5. Nach dem Ausführen ist das Feld Datum [Dat] leer und die Hinweismeldung wird angezeigt.

Regel für Belegnummer 1 für DATEV-konforme Auftragsbuchungen

Diese Regel wird in microtech eingerichtet, damit in der Auftragsbuchungsliste das Feld Belegnummer 1 mit der externen Belegnummer gefüllt wird. Dadurch steht für die DATEV-Übergabe die externe Belegnummer an der erwarteten Stelle.

Ziel

Beim Buchen oder Stornieren relevanter Vorgangspositionen schreibt die Regel die externe Belegnummer in Belegnummer 1 [BelegNr1].

EinstellungWert
BereichParameter > Abrechnung > Regeln für Auftrags-Buchungen
RegelbezeichnungBeim Buchen / Stornieren von Positionen (aus Vorgängen) | MBCOM | Ext. BelegNr -> BelegNr 1
AuswertungspositionBeim Buchen / Stornieren von Positionen (aus Vorgängen)
Bedingungtoint(«Vog.Art»)=41 or toint(«Vog.Art»)=109 or toint(«Vog.Art»)=92
AnweisungsartFeldzuweisungen
Ziel-FeldBelegnummer 1 [BelegNr1]
Art der FeldzuweisungFeldwert über Formel füllen
Vorgabewert«Vog.AuftrNr»

Einrichtung

  1. In microtech die Parameter öffnen.
  2. Zu Abrechnung > Regeln für Auftrags-Buchungen wechseln.
  3. Eine neue Regel anlegen oder die bestehende MBCOM-Regel bearbeiten.
  4. Die Regel aktivieren: Regel kann benutzt werden.
  5. Als Auswertungsposition Beim Buchen / Stornieren von Positionen (aus Vorgängen) auswählen.
  6. Unter Bedingungen (Wenn) die Option Über eine Formel definieren aktivieren.
  7. Als Bedingungsformel eintragen:
text
toint(«Vog.Art»)=41 or toint(«Vog.Art»)=109 or toint(«Vog.Art»)=92
  1. Unter Anweisungen (Dann) eine Anweisung vom Typ Feldzuweisungen anlegen.
  2. In der Feldzuweisung das Feld Belegnummer 1 [BelegNr1] auswählen.
  3. Als Art der Feldzuweisung Feldwert über Formel füllen setzen.
  4. Als Vorgabewert eintragen:
text
«Vog.AuftrNr»
  1. Regel und Parameter speichern.

Ergebnis

Wenn ein passender Vorgang gebucht oder storniert wird, übernimmt microtech die externe Belegnummer aus «Vog.AuftrNr» in die Auftragsbuchung Belegnummer 1 [BelegNr1].

Prüfung

Nach dem Speichern sollte ein Testbeleg mit einer der konfigurierten Vorgangsarten gebucht werden. In der Auftragsbuchungsliste muss anschließend Belegnummer 1 mit der externen Belegnummer gefüllt sein.

Wenn das Feld leer bleibt, zuerst prüfen:

  • Ist die Regel aktiv?
  • Entspricht die Vorgangsart einer der Werte 41, 109 oder 92?
  • Ist in der Anweisung wirklich Belegnummer 1 [BelegNr1] als Ziel-Feld gesetzt?
  • Ist der Vorgabewert exakt «Vog.AuftrNr»?

Regel für Belegvergleich mit Bezugsbeleg

Diese microtech-Regel stellt für ConnectINVOICE die Funktion Belegvergleich mit Bezugsbeleg bereit. Sie übermittelt die Belegnummer des ausgewählten Eingangsbelegs an die ConnectINVOICE-Schnittstelle und startet dort den Vergleich mit dem Bezugsbeleg.

Regelkopf

Pfad: Parameter -> Vorgänge und Zwischenbelege -> Regeln

EigenschaftWert
Regel kann benutzt werdenJa
BezeichnungEigene Abläufe (Funktionen) | MBCOM | Belegvergleich mit Bezugsbeleg
AuswertungspositionEigene Abläufe (Funktionen)
BeschriftungBelegvergleich mit Bezugsbeleg
Tastenkombinationoptional, z. B. Strg + Akut

Verfügbarkeitsbedingung

Aktivieren Sie Verfügbarkeitsbedingung für Schaltfläche und verwenden Sie folgende Formel:

text
(«Vog.Art»=<Nummer Eingangsrechnung> or «Vog.Art»=<Nummer Eingangsrechnungskorrektur> or «Vog.Art»=<Nummer Gutschrift vom Lieferanten>) and («Vog.GebuchtKz»=false or («Vog.GebuchtKz»=true and «Vog.StorniertKz»=true))

Die Platzhalter müssen durch die tatsächlichen Vorgangsartnummern des jeweiligen microtech-Systems ersetzt werden.

Mandantenspezifischen Zugangstoken kopieren

Der benötigte JWT-Token wird im ConnectCLOUD-Portal beim jeweiligen Mandanten hinterlegt:

  1. Im ConnectCLOUD-Portal den gewünschten Mandanten auswählen.
  2. Administration öffnen.
  3. Im Register Allgemein zum Bereich JWT Token wechseln.
  4. Den Token über Kopieren in die Zwischenablage übernehmen.
  5. Den kopierten Wert in microtech hinter Authorization: Bearer einfügen.

Richtigen Mandanten verwenden

Jeder Mandant besitzt einen eigenen JWT-Token. Für die Regel muss immer der Token des Mandanten verwendet werden, dessen Belege verarbeitet werden.

Der JWT-Token ist ab seiner Ausstellung ein Jahr gültig. Vor Ablauf muss ein neuer gültiger Token im ConnectCLOUD-Portal kopiert und im HTTP-Header der microtech-Regel ersetzt werden.

HTTP-Anweisung

Legen Sie unter Anweisungen (Dann) folgende Anweisung an:

EigenschaftWert
AnweisungsartHTTP Befehl senden
BezeichnungHTTP Post
Anweisung soll ausgeführt werdenJa
URLhttps://invoice.mbcom.cloud/api/invoice/v1/compare
HeaderAuthorization: Bearer <ZUGANGSTOKEN>
MethodeErstellen (POST)
FormatBody (JSON-Format)
Parameterleer
URL-Encoding für Header benutzenNein

Body:

text
{ "receiptNumber": "«Vog.BelegNr»", "executeEgisWrapper": true, "ignoredArticleNumbers": ["FRACHT", "DL70000"] }

Die Einträge in ignoredArticleNumbers werden beim Vergleich nicht berücksichtigt und müssen an das jeweilige Kundensystem angepasst werden. Wenn keine Artikel ausgeschlossen werden sollen, verwenden Sie "ignoredArticleNumbers": [].

Memo-Ausgabe – optional

Die Memo-Zuweisung wird für den Belegvergleich nicht benötigt. Sie dient ausschließlich dem Troubleshooting bei Problemen und kann ansonsten vollständig entfallen.

FeldArt der FeldzuweisungVorgabewert
Memo-Information [Memo]Feldwert über Formel füllen«StsCode»«StsText»«RespText»«RespHeaders»

Regel für die Umwandlung einer EGIS-Nummer in eine BL-Nummer

Diese microtech-Regel stellt für ConnectINVOICE die eigene Funktion EGIS-Nummer -> BL-Nummer bereit. Die Funktion liest eine EGIS-Nummer aus dem Feld Bezugsbelege zum Vorgang [Sel30310], sucht damit zuerst in den aktiven Vorgängen und anschließend im Vorgangsarchiv nach einer Bestellung und ersetzt die EGIS-Nummer bei einem Treffer durch die zugehörige Belegnummer.

Wird weder in den aktiven Vorgängen noch im Archiv ein Beleg gefunden, bleibt der vorhandene Feldinhalt unverändert und es erscheint eine Hinweismeldung. Ist das Feld beim Aufruf leer, weist eine separate Meldung auf die fehlende EGIS-Nummer hin.

Bezug zur ConnectEGIS-Anleitung

Die Konfiguration des EGIS-Feldes und der dazugehörigen freien Sortierung basiert auf dem "Dokumentation-ConnectEGISv4.pdf", insbesondere auf den Abschnitten Selektionsfelder in büro+(Seite 6) und Freie Sortierungen in büro+(Seite 7).

Das Benutzerhandbuch beschreibt für die Datendatei Vorgänge das Selektionsfeld EGISVorgangsnummer. Dieses Feld wird benötigt, wenn Bestellungen aus EGIS nach microtech übernommen werden, und enthält auf dem übernommenen Bestellvorgang die zugehörige EGIS-Vorgangsnummer. Die Anleitung gibt dafür folgende Feldeigenschaften vor:

EigenschaftVorgabe aus der ConnectEGIS-Anleitung
TabellennameVorgänge
BezeichnungEGISVorgangsnummer
FeldartText (Unicode-String)
Feldgröße50
FeldeingabekennzeichenAlles
VerwendungPflichtfeld, wenn Bestellungen aus EGIS übernommen werden sollen; andernfalls optional

Die konkrete Nummer des Selektionsfeldes ist installationsabhängig und wird in der Anleitung deshalb als EGISVorgangsnummer [Selx] dargestellt. Selx ist in der gesamten nachfolgenden Dokumentation durch das in der tatsächlich vorliegenden microtech-Installation für EGISVorgangsnummer verwendete Selektionsfeld zu ersetzen. Somit gilt:

Fachliche BedeutungKonkrete Umsetzung dieser Regel
EGIS-Vorgangsnummer auf der aus EGIS übernommenen BestellungEGISVorgangsnummer [Selx] in Vorgang beziehungsweise VorgangArchiv
EGIS-Vorgangsnummer, nach der für den aktuellen ConnectINVOICE-Beleg gesucht werden sollanfänglicher Inhalt von Bezugsbelege zum Vorgang [Sel30310]
Bei erfolgreicher Suche ermittelter WertBelegnummer [BelegNr] der gefundenen Bestellung
Zielfeld der UmwandlungBezugsbelege zum Vorgang [Sel30310]; die EGIS-Vorgangsnummer wird durch die BL-Nummer ersetzt

Das Benutzerhandbuch verlangt außerdem eine freie Sortierung über dieses Feld:

EigenschaftVorgabe aus der ConnectEGIS-Anleitung
TabellennameVorgänge
BezeichnungEGISVorgangsnummerSortierung
Feldname 1EGISVorgangsnummer [Selx]
Nur Datensätze mit gefüllten Indexfeldern in Index aufnehmenJa
VerwendungPflicht, wenn Bestellungen aus EGIS übernommen werden sollen

Die freie Sortierung muss auf dem tatsächlich als EGISVorgangsnummer [Selx] eingerichteten Selektionsfeld basieren. Ihr technischer Indexname ist ebenfalls installationsabhängig. In den nachfolgenden Formeln wird dafür der Platzhalter <EGIS-Index> verwendet. Der Ausdruck IX;<EGIS-Index>;1 bedeutet: Suche über den technischen EGIS-Index mit genau einem übergebenen Indexwert, nämlich der EGIS-Vorgangsnummer aus «Vog.Sel30310».

Installationsabhängige Feld- und Indexnamen

Vor dem Einrichten der Regel müssen Selx und <EGIS-Index> anhand der tatsächlich vorliegenden microtech-Installation bestimmt werden. Ersetzen Sie in allen Formeln <EGIS-Index> durch den technischen Indexnamen der freien Sortierung, die auf EGISVorgangsnummer [Selx] liegt. Entscheidend ist, dass der verwendete Index genau dieses Vorgangsselektionsfeld indiziert.

Voraussetzungen

  • Das Selektionsfeld Bezugsbelege zum Vorgang [Sel30310] ist in der Datendatei Vorgänge vorhanden.
  • Das in der ConnectEGIS-Anleitung beschriebene Feld EGISVorgangsnummer [Selx] ist eingerichtet und enthält auf der übernommenen Bestellung die EGIS-Vorgangsnummer. Selx muss dem tatsächlich verwendeten Selektionsfeld der jeweiligen Installation entsprechen.
  • Die freie Sortierung EGISVorgangsnummerSortierung ist über diesem Feld angelegt. Der in den Formeln als <EGIS-Index> dargestellte technische Indexname muss aus der tatsächlich vorliegenden Installation übernommen werden.
  • Die EGIS-Vorgangsnummer der gesuchten Bestellung steht vor dem Regelaufruf im Feld Bezugsbelege zum Vorgang [Sel30310] des aktuellen ConnectINVOICE-Belegs.
  • Die Funktion wird nur für die vorgesehenen ConnectINVOICE-Vorgangsarten freigegeben.

Feldinhalt wird ersetzt

Bei einem Treffer wird der bisherige Inhalt von Bezugsbelege zum Vorgang [Sel30310] überschrieben. Vor dem Aufruf enthält das Feld die EGIS-Nummer, nach dem erfolgreichen Aufruf die ermittelte BL-Nummer.

Regelkopf

Pfad in microtech:

  • Parameter -> Vorgänge und Zwischenbelege -> Regeln

Legen Sie eine neue Regel mit der Auswertungsposition Eigene Abläufe (Funktionen) an.

EigenschaftWert
Nummerfreie Regelnummer; im gezeigten Beispiel 24
Regel kann benutzt werdenJa
BezeichnungEigene Abläufe (Funktionen) | MBCOM | EGIS-Nummer -> BL-Nummer
Berechtigungsgruppegemäß Berechtigungskonzept; im gezeigten Beispiel (Nicht zugeordnet)
AuswertungspositionEigene Abläufe (Funktionen)
BeschriftungEGIS-Nummer -> BL-Nummer
Beschreibungsiehe nachfolgenden Beschreibungstext
TastenkombinationStrg + G im gezeigten Beispiel
Symbolgeeignetes Symbol für die Nummernumwandlung

Beschreibung der Funktion

Tragen Sie im Feld Beschreibung folgenden Text ein. Er umfasst 235 Zeichen und bleibt damit unter der Größenbeschränkung von 255 Zeichen:

text
Ersetzt eine EGIS-Nummer in "Bezugsbelege zum Vorgang" durch die Bestellbelegnummer. Der Wert muss exakt "EGISVorgangsnummer" entsprechen. Suche in aktiven Vorgängen und im Archiv. Ohne Treffer bleibt der Feldinhalt unverändert.

Selx ist im Beschreibungstext durch die Nummer des Selektionsfeldes zu ersetzen, das in der tatsächlich vorliegenden Installation als EGISVorgangsnummer eingerichtet wurde.

Bedingungen

Verfügbarkeitsbedingung

Aktivieren Sie im Bereich Bedingungen (Wenn) die Option:

  • Verfügbarkeitsbedingung für Schaltfläche

Die Funktion soll nur für die vorgesehenen ConnectINVOICE-Vorgangsarten verfügbar sein, wenn der Vorgang entweder ungebucht oder gebucht und storniert ist:

text
(«Vog.Art»=<Nummer Eingangsrechnung> or «Vog.Art»=<Nummer Eingangsrechnungskorrektur> or «Vog.Art»=<Nummer Gutschrift vom Lieferanten>) and («Vog.GebuchtKz»=false or («Vog.GebuchtKz»=true and «Vog.StorniertKz»=true))

Die Platzhalter müssen durch die im jeweiligen microtech-System verwendeten Nummern der fachlich entsprechenden Vorgangsarten ersetzt werden. Im gezeigten Einrichtungsbeispiel lautet die Formel:

text
(«Vog.Art»=41 or «Vog.Art»=109 or «Vog.Art»=92) and («Vog.GebuchtKz»=false or («Vog.GebuchtKz»=true and «Vog.StorniertKz»=true))

Die Nummern 41, 109 und 92 sind Beispielwerte und müssen an die Eingangsbelegarten des jeweiligen Systems angepasst werden.

Verzweigte Bedingung

Aktivieren Sie zusätzlich:

  • Über eine verzweigte Formel definieren (Vergleichswert wird in Regelanweisung definiert)

Formel für die verzweigte Bedingung:

text
$If(«Vog.Sel30310»='','LEER',$If('$DBInfo(Vorgang,IX;<EGIS-Index>;1,«Vog.Sel30310»,BelegNr)'='Keine Eintragung...',$If('$DBInfo(VorgangArchiv,IX;<EGIS-Index>;1,«Vog.Sel30310»,BelegNr)'='Keine Eintragung...','NICHT_GEFUNDEN','GEFUNDEN'),'GEFUNDEN'))

Formel vor der Übernahme anpassen

<EGIS-Index> ist kein gültiger Indexname, sondern ein Platzhalter. Er muss in dieser und allen folgenden Formeln durch den technischen Indexnamen der freien Sortierung aus der tatsächlich vorliegenden Installation ersetzt werden.

Die Formel liefert abhängig vom Suchergebnis einen der folgenden Vergleichswerte:

RückgabewertBedeutung
'GEFUNDEN'Zur EGIS-Nummer wurde in Vorgang oder VorgangArchiv eine Belegnummer gefunden.
'NICHT_GEFUNDEN'Weder die aktiven Vorgänge noch das Vorgangsarchiv enthalten einen passenden Eintrag.
'LEER'Bezugsbelege zum Vorgang [Sel30310] enthält beim Aufruf keinen Wert.

Vergleichswerte einschließlich Hochkommas erfassen

Die Vergleichswerte der Regelanweisungen müssen exakt als 'GEFUNDEN', 'NICHT_GEFUNDEN' und 'LEER' eingetragen werden. Die einfachen Hochkommas gehören in dieser Konfiguration zum zurückgegebenen Vergleichswert.

Die folgenden Optionen bleiben deaktiviert:

  • Immer ausführen
  • Nach dem Ausführen, keine weiteren Regeln auswerten
  • Unterstützung für Mehrfachauswahl (wenn mehr als ein Datensatz ausgewählt wurde)
  • Über eine Formel definieren (vor dem Ausführen)

Anweisungen

Legen Sie unter Anweisungen (Dann) die folgenden drei Anweisungen an.

Anweisung 1: Belegnummer bei einem Treffer übernehmen

EigenschaftWert
AnweisungsartFeldzuweisungen
Bezeichnung'GEFUNDEN'
Anweisung soll ausgeführt werdenJa
Vergleichswert'GEFUNDEN'
Nur ausführen, wenn zuvor keine Regelanweisung ausgeführt wurdeNein

Zuweisung:

FeldArt der Feldzuweisung
Bezugsbelege zum Vorgang [Sel30310]Feldwert über Formel füllen

Vorgabewert:

text
$If('$DBInfo(Vorgang,IX;<EGIS-Index>;1,«Vog.Sel30310»,BelegNr)'='Keine Eintragung...',$DBInfo(VorgangArchiv,IX;<EGIS-Index>;1,«Vog.Sel30310»,BelegNr),$DBInfo(Vorgang,IX;<EGIS-Index>;1,«Vog.Sel30310»,BelegNr))

Die Formel übernimmt bevorzugt die Belegnummer aus Vorgang. Liefert diese Suche Keine Eintragung..., wird die Belegnummer aus VorgangArchiv verwendet.

Die folgenden Kennzeichen bleiben deaktiviert:

  • Nach Ausführen dieser Anweisung, keine weiteren Regelanweisungen auswerten
  • Nach Ausführen dieser Anweisung, keine weiteren Regeln auswerten

Anweisung 2: Meldung bei nicht gefundener EGIS-Nummer

EigenschaftWert
AnweisungsartMeldung / Abfrage
Bezeichnung'NICHT_GEFUNDEN'
Anweisung soll ausgeführt werdenJa
Vergleichswert'NICHT_GEFUNDEN'
Nur ausführen, wenn zuvor keine Regelanweisung ausgeführt wurdeNein
DialogartHinweis
SchaltflächenOk und (Keine)

Layout der Meldung:

text
Für die EGIS-Nummer «Vog.Sel30310» wurde keine zugehörige Bestellung gefunden.

Geprüft wurden die aktiven Vorgänge und das Vorgangsarchiv. Das Feld "Bezugsbelege zum Vorgang" wurde nicht geändert.

Die folgenden Kennzeichen bleiben deaktiviert:

  • Nach Ausführen dieser Anweisung, keine weiteren Regelanweisungen auswerten
  • Nach Ausführen dieser Anweisung, keine weiteren Regeln auswerten

Anweisung 3: Meldung bei leerem Eingabefeld

EigenschaftWert
AnweisungsartMeldung / Abfrage
Bezeichnung'LEER'
Anweisung soll ausgeführt werdenJa
Vergleichswert'LEER'
Nur ausführen, wenn zuvor keine Regelanweisung ausgeführt wurdeNein
DialogartHinweis
SchaltflächenOk und (Keine)

Layout der Meldung:

text
Im Feld "Bezugsbelege zum Vorgang" ist keine EGIS-Nummer eingetragen.

Tragen Sie zunächst die EGIS-Nummer ein und führen Sie die Funktion anschließend erneut aus.

Die folgenden Kennzeichen bleiben deaktiviert:

  • Nach Ausführen dieser Anweisung, keine weiteren Regelanweisungen auswerten
  • Nach Ausführen dieser Anweisung, keine weiteren Regeln auswerten

Funktionsweise

Beim Aufruf arbeitet die Regel in folgender Reihenfolge:

  1. Ist Bezugsbelege zum Vorgang [Sel30310] leer, wird die Anweisung 'LEER' ausgeführt.
  2. Ist eine EGIS-Nummer vorhanden, sucht die Regel über IX;<EGIS-Index>;1 zuerst in Vorgang. <EGIS-Index> muss zuvor durch den technischen Indexnamen der tatsächlichen Installation ersetzt worden sein.
  3. Wird dort kein Datensatz gefunden, sucht die Regel mit demselben Index in VorgangArchiv.
  4. Bei einem Treffer liefert die verzweigte Bedingung 'GEFUNDEN' und die Feldzuweisung ersetzt die EGIS-Nummer durch die gefundene Belegnummer.
  5. Ohne Treffer liefert die Bedingung 'NICHT_GEFUNDEN'. Der vorhandene Feldinhalt bleibt unverändert und die entsprechende Hinweismeldung wird angezeigt.

Funktionsprüfung

Nach dem Speichern der Regel sollten mindestens die folgenden Tests durchgeführt werden:

  1. Die Funktion EGIS-Nummer -> BL-Nummer ist bei allen vorgesehenen ConnectINVOICE-Vorgangsarten sichtbar.
  2. Die Funktion ist bei ungebuchten Vorgängen verfügbar.
  3. Die Funktion ist bei gebuchten und stornierten Vorgängen verfügbar.
  4. Die Funktion ist bei gebuchten, nicht stornierten Vorgängen nicht verfügbar.
  5. Eine EGIS-Nummer mit Treffer in Vorgang wird durch die Belegnummer des aktiven Vorgangs ersetzt.
  6. Eine EGIS-Nummer ohne aktiven Treffer, aber mit Treffer in VorgangArchiv, wird durch die Belegnummer des archivierten Vorgangs ersetzt.
  7. Bei einer unbekannten EGIS-Nummer bleibt der Feldinhalt erhalten und die Meldung 'NICHT_GEFUNDEN' wird angezeigt.
  8. Bei einem leeren Feld wird die Meldung 'LEER' angezeigt.
  9. Bei jedem Aufruf wird genau die zum Ergebnis passende Anweisung ausgeführt.

Fehlerbehebung

FehlerbildPrüfung
Keine der drei Anweisungen wird ausgeführtPrüfen, ob die verzweigte Bedingung aktiviert wurde und die Vergleichswerte einschließlich der einfachen Hochkommas eingetragen sind.
Die Funktion ist nicht sichtbarVorgangsartnummern sowie GebuchtKz und StorniertKz in der Verfügbarkeitsbedingung prüfen.
Eine vorhandene Bestellung wird nicht gefundenPrüfen, ob die EGIS-Nummer im tatsächlich als EGISVorgangsnummer [Selx] eingerichteten Vorgangsselektionsfeld steht und die darauf basierende freie Sortierung in Vorgang beziehungsweise VorgangArchiv verfügbar ist. Außerdem prüfen, ob <EGIS-Index> in allen Formeln durch den richtigen technischen Indexnamen ersetzt wurde.
Es wird immer 'NICHT_GEFUNDEN' ausgeführtZuordnung von EGISVorgangsnummer [Selx], technischen Indexnamen, Inhalt von Sel30310 und den tatsächlichen Ablageort des gesuchten Vorgangs prüfen.
Die EGIS-Nummer wird trotz Treffer nicht ersetztAktivierung der Anweisung 'GEFUNDEN', das Zielfeld Sel30310 und den Vorgabewert der Feldzuweisung prüfen.
Falsche Belegnummer wird übernommenPrüfen, ob die EGIS-Nummer im Feld EGISVorgangsnummer eindeutig verwendet wird. Die Regel bevorzugt einen Treffer in den aktiven Vorgängen gegenüber einem Treffer im Archiv.

VorgangPositionen-Editor

Der MT-VorgangPositionen-Editor stellt in microtech eine eigene Funktion bereit, mit der die Artikelnummern der Positionen eines ausgewählten Vorgangs geprüft und korrigiert werden können.

Die microtech-Regel übergibt die Belegnummer des ausgewählten Vorgangs an ein lokales PowerShell-Skript. Das Skript liest den Vorgang, seine Positionen und die verfügbaren Artikel über die microtech-GraphQL-Schnittstelle ein und zeigt die Positionen in einem eigenen Fenster an.

Im Editor kann ausschließlich die Artikelnummer geändert werden. Die übrigen angezeigten Positionsdaten sind schreibgeschützt. Positionen können mit diesem Werkzeug weder angelegt noch gelöscht werden.

Benötigte Dateien

Für den Editor werden die folgenden unveränderten Dateien benötigt:

text
C:\Program Files (x86)\microtech_Skripte\
|-- microtech-config.psd1
|-- Setup-MicrotechSecretStore.ps1
|-- Test-MicrotechGraphQLAuth.ps1
`-- MT-VorgangPositionen-Editor\
    `-- MT-VorgangPositionen-Editor.ps1
DateiAufgabe
MT-VorgangPositionen-Editor.ps1Lädt und bearbeitet die Positionen des von microtech übergebenen Vorgangs.
microtech-config.psd1Enthält die kundenspezifische Basis-URL und die OAuth-Client-ID.
Setup-MicrotechSecretStore.ps1Speichert das OAuth-Client-Secret lokal und benutzergebunden.
Test-MicrotechGraphQLAuth.ps1Prüft den Abruf eines OAuth-Zugriffstokens.

Technische Voraussetzungen

  • Windows PowerShell 5.1
  • Zugriff auf den Token-Endpunkt und den GraphQL-Endpunkt der microtech-Installation
  • ein OAuth-Client für den Scope graphql
  • Leseberechtigung für Vorgänge, Vorgangspositionen und Artikel
  • Änderungsberechtigung für Vorgänge, Vorgangspositionen und die verwendeten Positionsfelder
  • lokale Administratorrechte für das Kopieren nach C:\Program Files (x86)
  • ein festgelegter Windows-Benutzer, unter dem microtech und der Editor später ausgeführt werden

Die GraphQL-Endpunkte werden standardmäßig aus der Basis-URL gebildet:

text
<BaseUrl>/token
<BaseUrl>/graphql/v1

Dateien installieren

  1. Den Ordner C:\Program Files (x86)\microtech_Skripte anlegen, falls er noch nicht vorhanden ist.
  2. microtech-config.psd1, Setup-MicrotechSecretStore.ps1 und Test-MicrotechGraphQLAuth.ps1 unverändert in diesen Ordner kopieren.
  3. Den Unterordner MT-VorgangPositionen-Editor anlegen.
  4. MT-VorgangPositionen-Editor.ps1 unverändert in den Unterordner kopieren.
  5. Sicherstellen, dass die späteren Benutzer die Dateien lesen und ausführen dürfen, sie jedoch nicht unbeabsichtigt verändern können.

Die Integrität der kopierten Dateien kann bei Bedarf mit Get-FileHash zwischen Quelle und Ziel verglichen werden.

Verbindung konfigurieren

In microtech-config.psd1 werden die GrapQl Verbindungsdaten hinterlegt:

powershell
@{
  BaseUrl  = "https://<microtech-host>/<microtech-pfad>/"
  ClientId = "<client-id>"
}

BaseUrl und ClientId sind kundenspezifisch. Das Client-Secret darf nicht in dieser Datei gespeichert werden.

Der Editor sucht die Konfigurationsdatei relativ zu seinem eigenen Pfad eine Ordnerebene höher. Bei Verwendung der beschriebenen Ordnerstruktur wird deshalb automatisch diese Datei geladen:

text
C:\Program Files (x86)\microtech_Skripte\microtech-config.psd1

Client-Secret einrichten

Das Client-Secret wird mit Windows DPAPI verschlüsselt und standardmäßig in der folgenden Datei gespeichert:

text
%LOCALAPPDATA%\MBCOM\microtech_skripte_mbcom\microtech-graphql-clientsecret.credential.clixml

Die Datei ist an den aktuellen Windows-Benutzer und den Computer gebunden. Das Setup muss daher auf dem Zielcomputer unter genau dem Windows-Benutzer ausgeführt werden, unter dem microtech und der Editor später laufen.

Empfohlene interaktive Einrichtung

Eine Windows-PowerShell-Konsole unter dem späteren Benutzer öffnen und ausführen:

powershell
Set-Location "C:\Program Files (x86)\microtech_Skripte"
.\Setup-MicrotechSecretStore.ps1

Das Skript fragt das Secret verdeckt ab.

Nicht-interaktive Einrichtung

Falls eine automatisierte Übergabe erforderlich ist, kann das Secret als Parameter übergeben werden:

powershell
.\Setup-MicrotechSecretStore.ps1 -SecretValuePlain "<client-secret>"

Klartextparameter

Ein als SecretValuePlain übergebener Wert kann abhängig von der verwendeten Konsole oder der eingesetzten Verwaltungssoftware im Befehlsverlauf oder in Protokollen erscheinen. Die interaktive Eingabe ist deshalb vorzuziehen.

Wenn das Client-Secret geändert wird, muss das Setup unter dem betroffenen Windows-Benutzer erneut ausgeführt werden.

Authentifizierung prüfen

Nach der Einrichtung wird der mitgelieferte Authentifizierungstest ausgeführt:

powershell
Set-Location "C:\Program Files (x86)\microtech_Skripte"
.\Test-MicrotechGraphQLAuth.ps1

Erwartete Ausgabe:

text
OK: Authentifizierung erfolgreich.
token_type : Bearer
expires_in : 3600

Der konkrete Wert von expires_in wird vom OAuth-Server vorgegeben und kann abweichen.

Schlägt der Test fehl, müssen zuerst die folgenden Punkte geprüft werden:

  • Stimmen BaseUrl und ClientId in microtech-config.psd1?
  • Wurde das Secret auf demselben Computer unter demselben Windows-Benutzer eingerichtet?
  • Ist das Client-Secret noch gültig?
  • Sind Token- und GraphQL-Endpunkt vom Arbeitsplatz erreichbar?

microtech-Regel einrichten

Pfad in microtech:

  • Parameter -> Vorgänge und Zwischenbelege -> Regeln

Dort eine neue Regel für eine eigene Funktion anlegen.

Regelkopf

EigenschaftWert
Nummerfreie Regelnummer; im gezeigten Beispiel 20
Regel kann benutzt werdenJa
BezeichnungEigene Abläufe (Funktionen) | MBCOM | MT-VorgangPositionen-Editor
Berechtigungsgruppegemäß Berechtigungskonzept
AuswertungspositionEigene Abläufe (Funktionen)
BeschriftungMT-VorgangPositionen-Editor
Beschreibungoptional
TastenkombinationStrg + E im gezeigten Beispiel
Symbolgeeignetes Bearbeiten-Symbol

Verfügbarkeitsbedingung

Unter Bedingungen (Wenn) wird ausschließlich Verfügbarkeitsbedingung für Schaltfläche aktiviert.

Die Funktion soll für die vorgesehenen ConnectINVOICE-Vorgangsarten verfügbar sein, wenn der Vorgang entweder ungebucht oder gebucht und storniert ist:

text
(«Vog.Art»=<Nummer Eingangsrechnung> or «Vog.Art»=<Nummer Eingangsrechnungskorrektur> or «Vog.Art»=<Nummer Gutschrift vom Lieferanten>) and («Vog.GebuchtKz»=false or («Vog.GebuchtKz»=true and «Vog.StorniertKz»=true))

Die Platzhalter müssen durch die im jeweiligen Kundensystem verwendeten Vorgangsartnummern ersetzt werden. Im gezeigten Einrichtungsbeispiel lautet die Formel:

text
(«Vog.Art»=41 or «Vog.Art»=105 or «Vog.Art»=92) and («Vog.GebuchtKz»=false or («Vog.GebuchtKz»=true and «Vog.StorniertKz»=true))

Die Nummern 41, 105 und 92 sind Beispielwerte müssen an die Eingangsbelege des jeweiligen Systems angepasst werden.

Die folgenden Optionen bleiben deaktiviert:

  • Immer ausführen
  • Nach dem Ausführen, keine weiteren Regeln auswerten
  • Unterstützung für Mehrfachauswahl
  • Über eine Formel definieren (vor dem Ausführen)
  • Über eine verzweigte Formel definieren

Anweisung zum Starten des Editors

Unter Anweisungen (Dann) eine Anweisung mit den folgenden Werten anlegen:

EigenschaftWert
AnweisungsartProgramm / Datei / Link ausführen
BezeichnungProgramm / Datei / Link ausführen oder gemäß Namenskonvention
Anweisung soll ausgeführt werdenJa
ProgrammC:\Windows\System32\WindowsPowerShell\v1.0\powershell.exe

Als Aufrufparameter wird eingetragen:

text
-NoProfile -ExecutionPolicy Bypass -File "C:\Program Files (x86)\microtech_Skripte\MT-VorgangPositionen-Editor\MT-VorgangPositionen-Editor.ps1" -Belegnummer "«Vog.BelegNr»"

Das Feld «Vog.BelegNr» wird beim Start durch die Belegnummer des aktuell ausgewählten Vorgangs ersetzt.

Die folgenden Kennzeichen bleiben deaktiviert:

  • Nach Ausführen dieser Anweisung, keine weiteren Regelanweisungen auswerten
  • Nach Ausführen dieser Anweisung, keine weiteren Regeln auswerten

Editor verwenden

  1. In microtech einen zulässigen Vorgang markieren.
  2. Die Funktion MT-VorgangPositionen-Editor aufrufen oder Strg + E verwenden.
  3. Warten, bis Artikelliste, Vorgang und Positionen geladen wurden.
  4. In der Spalte ArtNr eine Artikelnummer direkt eingeben oder über ... beziehungsweise F4 die Artikelsuche öffnen.
  5. Die Änderung mit Speichern oder Strg + Enter übernehmen.
  6. Den Vorgang anschließend in microtech erneut prüfen.

Die Artikelsuche berücksichtigt Artikelnummer, Suchbegriff und Kurzbezeichnung. Eine eingegebene Artikelnummer muss in der vom Skript geladenen Artikelliste enthalten sein.

Technisches Verhalten beim Speichern

Das Skript führt beim Start und Speichern die folgenden Schritte aus:

  1. OAuth-Zugriffstoken über den Client-Credentials-Flow abrufen.
  2. Artikelliste aus tblProducts laden.
  3. Vorgang anhand der übergebenen Belegnummer aus tblTransactions laden.
  4. Positionen aus tblTransactionItems anzeigen.
  5. Nur tatsächlich geänderte Zeilen in einer GraphQL-Mutation speichern.
  6. Schreibsperren für tblTransactions und tblTransactionItems anfordern.
  7. Standardmäßig fldModifyLSN zur Erkennung konkurrierender Änderungen verwenden.

Wird eine Artikelnummer geändert, weist das Skript der Position den ausgewählten Artikel über assignProduct zu. Anschließend setzt es die im Editor geladenen Werte für Bestellnummer, Bezeichnung, Einheit, Mengenfaktor, Menge, Einzelpreis, Rabattbetrag, Zuschlagsbetrag und Kostenstellennummer erneut, damit diese Werte nicht unbeabsichtigt durch Artikelvorgaben ersetzt werden.

Protokoll- und Diagnosedateien

Das Skript legt für Support und Fehleranalyse Dateien im temporären Verzeichnis des ausführenden Windows-Benutzers ab:

text
%TEMP%\mt_mutation_<Belegnummer>_<Zeitstempel>.graphql
%TEMP%\mt_payload_<Zeitstempel>.json
%TEMP%\mt_http_<Statuscode>_<Zeitstempel>.txt

Die Mutation wird beim Speichern protokolliert. Request und HTTP-Antwort werden bei HTTP-Fehlern gespeichert. Diese Dateien können Belegnummern, Positionsdaten oder technische Fehlermeldungen enthalten und müssen entsprechend dem betrieblichen Datenschutz- und Löschkonzept behandelt werden. Das Client-Secret und der Authorization-Header werden vom Skript nicht in diese Dateien geschrieben.

Funktionsprüfung

Nach der Einrichtung sollten mindestens die folgenden Tests durchgeführt werden:

  1. Test-MicrotechGraphQLAuth.ps1 meldet eine erfolgreiche Authentifizierung.
  2. Die Schaltfläche ist bei allen vorgesehenen ConnectINVOICE-Vorgangsarten sichtbar.
  3. Die Schaltfläche ist bei ungebuchten Vorgängen verfügbar.
  4. Die Schaltfläche ist bei gebuchten und stornierten Vorgängen verfügbar.
  5. Die Schaltfläche ist bei gebuchten, nicht stornierten Vorgängen nicht verfügbar.
  6. Beim Aufruf wird die Belegnummer des markierten Vorgangs korrekt übergeben.
  7. Der Editor zeigt die vorhandenen Positionen und die Artikelauswahl an.
  8. Abbrechen schließt den Editor ohne Änderung.
  9. Eine geänderte Artikelnummer wird gespeichert und ist nach dem erneuten Öffnen des Vorgangs sichtbar.
  10. Menge, Preis, Rabatt, Zuschlag, Bezeichnung, Einheit, Bestellnummer und Kostenstelle werden nach einer Artikeländerung fachlich geprüft.
  11. Eine gleichzeitige Änderung des Vorgangs führt nicht zum unbemerkten Überschreiben eines neueren Standes.
  12. Die temporären Diagnose-Dateien können nur von den vorgesehenen Benutzern eingesehen und gemäß Löschkonzept entfernt werden.

Fehlerbehebung

FehlerbildPrüfung
BaseUrl fehlt oder ClientId fehltPfad und Inhalt von microtech-config.psd1 prüfen.
Secret-Datei nicht gefunden oder nicht lesbarSecret unter demselben Windows-Benutzer auf demselben Computer erneut einrichten.
Authentifizierung fehlgeschlagenClient-ID, Client-Secret, Erreichbarkeit und OAuth-Konfiguration prüfen.
Vorgang nicht gefundenPrüfen, ob «Vog.BelegNr» im Aufrufparameter steht und ein Vorgang markiert ist.
Artikelnummer wird abgelehntPrüfen, ob der Artikel in microtech vorhanden und für den API-Benutzer lesbar ist.
GraphQL meldet fehlende set-BerechtigungRechte des OAuth-/microtech-Benutzers für das betroffene Positionsfeld prüfen.
Konflikt durch abweichende modifyLSNEditor schließen, Vorgang neu laden und die Änderung auf Basis des aktuellen Standes wiederholen.
Lange LadezeitUmfang der Artikelliste sowie Netzwerk- und Serverlaufzeit prüfen; der Editor lädt beim Start die vollständige Artikelliste.

Aktualisierung und Betrieb

  • Neue Skriptversionen nur nach Freigabe durch MBCOM oder den zuständigen Maintainer einspielen.
  • Die Dateien bei einem Update vollständig durch die freigegebenen Versionen ersetzen und nicht lokal anpassen.
  • Nach jedem Update die Dateiintegrität, Authentifizierung und Funktionsprüfung erneut durchführen.
  • Bei einer Änderung von BaseUrl oder ClientId die Datei microtech-config.psd1 aktualisieren.
  • Bei einer Änderung des Client-Secrets Setup-MicrotechSecretStore.ps1 erneut unter jedem betroffenen Windows-Benutzer ausführen.
  • Änderungen an Vorgangsartnummern müssen in der Verfügbarkeitsbedingung der microtech-Regel nachvollzogen werden.

Ansichten

Wir empfehlen im Bereich Einkauf ein neues Register anzulegen, in dem Eingangsrechnung, Eingangsrechnungskorrektur und Gutschrift vom Lieferanten gebündelt werden. Die nachfolgend beschriebenen Ansichten können bei Bedarf aber auch in anderen Registern eingerichtet werden, zum Beispiel im Archiv.

Empfehlung

Für die Bearbeitung in microtech empfehlen wir Ihnen einen Bildschirm mit einer Auflösung von mindestens 3440 x 1440 Pixeln, sodass Sie sämtliche relevante Informationen, die für die Prüfung und Verarbeitung der Vorgänge gut wären, darstellen können. Sollten Sie hierzu Fragen haben melden Sie sich gerne bei uns.

Vorgangsregister einrichten

Pfad in microtech:

  • Parameter -> Vorgänge und Zwischenbelege -> Vorgangs-Register

Dort einen neuen Vorgangs-Register-Datensatz anlegen oder einen bestehenden Datensatz entsprechend anpassen.

Empfohlene Einstellungen für das Register:

EigenschaftWert
KurzbezeichnungEingang
BezeichnungEingangsbelege ER,ERK,GL
Berechtigungsgruppe(Nicht zugeordnet) im gezeigten Beispiel
BenutztJa
Vorgangsart für NEUEingangsrechnung
Bei Neuanlage über NEU nur die oben aktivierten Vorgangsarten zulassenNein
Register sichtbar im Bereich EinkaufJa
Register sichtbar im Bereich VerkaufNein
Register sichtbar im Bereich ProduktionNein

In der Liste Vorgangsarten die in diesem Register angezeigt werden sollen sollten mindestens die folgenden Vorgangsarten aktiviert werden:

  • Eingangsrechnung
  • Eingangsrechnungskorrektur
  • Gutschrift vom Lieferanten

Die Bezeichnungen der Vorgangsarten können im jeweiligen System frei gewählt oder geändert worden sein. Gemeint ist daher jeweils die fachlich äquivalente Vorgangsart.

Die konkrete Berechtigungsgruppe kann bei Bedarf an das jeweilige Berechtigungskonzept angepasst werden.

Ansicht einrichten

Anschliessend im neu angelegten Register oder in einem anderen gewünschten Register die Ansicht einrichten:

  1. Im Bereich Einkauf den Punkt Belege / Vorgänge öffnen und in das Register wechseln, in dem die Ansicht eingerichtet werden soll.
  2. Das Detailfenster Akt. Vorgang hinzufügen und auf die Tabellenansicht ConnectInvoice_Kontrollansicht_AktVog umstellen.
  3. Das Detailfenster Positionen hinzufügen und auf die Tabellenansicht ConnectInvoice_Kontrollansicht_Pos umstellen.
  4. Das Detailfenster Zugeordnetes Dokument hinzufügen.
  5. Das Detailfenster Vorgänge hinzufügen und auf die BL-sortierte Tabellenansicht umstellen.
  6. Innerhalb der Detailansicht Vorgänge zusätzlich die Detailansicht Positionen hinzufügen.

Für Schritt 5 empfiehlt sich eine eigene Tabellenansicht für Bestellungen, zum Beispiel Vorgänge: Adressnummer - Nur BL. Diese kann im Fenster Tabellenansichten für Vorgänge bearbeiten aus einer bestehenden Ansicht kopiert und anschliessend in den Eigenschaften angepasst werden.

Empfohlene Einstellungen für diese Tabellenansicht:

EigenschaftWert
BezeichnungVorgänge: Adressnummer - Nur BL im gezeigten Beispiel
SortierungVorgänge nach Adressnummer
Vorgabe für Sortierungsreihenfolgekeine abweichende Vorgabe im gezeigten Beispiel
Anzeigefilter<<Art>>=40

Die Nummer 40 steht im gezeigten Beispiel für die Vorgangsart Bestellung und kann im jeweiligen Kundensystem abweichen. Die Bezeichnungen und Nummern der Vorgangsarten können im jeweiligen System frei gewählt oder geändert worden sein. Gemeint ist daher jeweils die fachlich äquivalente Vorgangsart Bestellung.

Für die in Schritt 2 und 3 genannten Tabellenansichten stehen die folgenden Exportdateien zur Verfügung:

Diese beiden BPT-Dateien enthalten die Einstellungen für die empfohlenen Tabellenansichten ConnectInvoice_Kontrollansicht_AktVog und ConnectInvoice_Kontrollansicht_Pos und können als Grundlage für die Einrichtung verwendet werden.

Das Register und die dargestellte Ansicht sind als Empfehlung zu verstehen. Bei Bedarf können sie im Rahmen der Möglichkeiten von microtech an individuelle Anforderungen und Kundenwünsche angepasst werden.